Sie wurde 1945 als zweite Tochter von Hermann Lippe und seiner Ehefrau Lotte-Maria in Rehhorst geboren. Ihr Vater war der zweite Sohn des Landwirtes Wilhelm Lippe (1878 – 1954) in Rehhorst, Up’n Knust 9 (Hufe 1). Ihre Eltern lebten am Ende des Krieges mit ihrer älteren Schwester in Berlin. Ihr Vater war im Kriegsministerium als Ingenieur beschäftigt. Am Ende des Krieges musste die Familie Berlin verlassen. Sie kamen auf dem Hof seines Bruders in Rehhorst unter. Ihre Mutter mit ihr hochschwanger. Wenige Wochen später wurde sie geboren. Ihr Vater fertigte in der Garage Haushaltsgegenstände wie Schneebesen, Durchschläge und dergleichen an, um zum Unterhalt seiner Familie etwas beizusteuern. 1948 endlich bekam der Vater eine Anstellung bei den Phönix-Gummiwerken und eine Wohnung in Hamburg.
1945 Geboren in Rehhorst, Schleswig-Holstein
1964 – 1969 Studium an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste, Hamburg
1969 Staatsexamen
1978 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes
1987 – 1991 Mitglied des Kuratoriums des Kunstfonds, Bonn
Seit 1987 Professorin an der Fachhochschule Hannover
1989 2. Vorsitzende des Deutschen Künstlerbundes
1990 – 1992 Vorsitzende des Deutschen Künstlerbundes
Preise und Stipendien
1976 Förderpreis der Erdwin Amsinck Stiftung, Hamburg
Purchase Award, Int. Print Exhibition, Seattle, USA
1978/1979 Stipendium für die Deutsche Akademie Villa Massimo, Rom, Italien
1978 Premio die Pittura, Corciano, Italien
1983 Barkenhoff-Stipendium, Worpswede
3. Preis, art-Wettbewerb, „Deutsche Landschaft – heute“
1985 Arbeitsstipendium des LKunstfonds, Bonn
2009 Preis der 29. Mini Print Itern., Cadaqués, Spanien
Ihre Ausstellungstätigkeit begann 1974 in der Galerie Altschwager in Hamburg. Bis 2008 folgten über 60 Einzelausstellungen und zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen, unter anderem in der Villa Massimo. Zwischen 1974 und 1996 nahm Verena Vernunft an insgesamt achtzehn Jahresausstellungen des Deutschen Künstlerbundes teil. Ihre Werke befinden sich im Besitz vieler verschiedener Museen, zum Beispiel der Hamburger Kunsthalle oder der Kunsthalle Emden.
Kulturbehörde Hamburg, Hamburger Kunsthalle, Congress Centrum Hamburg,
Bad Pyrmont, ADAC-Sammlung München, New York Public Library,
Kulturamt Viersen, Graphothek Berlin, Kunstverein Berlin, Deutscher Bundestag Bonn, ZDF Mainz, Landesmuseum Schleswig, Land Baden-Württemberg, Deutscher Bundesrat Bonn, Graphothek Bremen, Städtische Kunstsammlung Gelsenkirchen, Emslandmuseum Schloss Clemenswerth,
Landkreis Emsland, Stadtgeschichtliches Museum Nürnberg, Villa Massimo Rom, Kunsthalle Emden, Mönchehausmuseum Goslar, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Sammlung Ludwig.
Auszug aus der Dorfchronik II: Drei Dörfer, eine Gemeinde:
Bilder und Geschichten aus unserer Gemeinde Rehhorst
1. Auflage 2019, Alle Rechte vorbehalten.