Dieser Name beruht auf dem Familiennamen des Besitzers der Hufe 16 aus dem Jahr 1699, wie die Autoren in einer Dokumentation herausfanden. Mit der Gründung des Zisterzienser Klosters in Reinfeld 1186/89 entstand ein neues wirtschaftliches und geistiges Machtzentrum in unserer Gegend. Unsere drei Dörfer gehörten von Anfang an zum Kloster. Hierbei bildete die Bisnitz (Bisneze) die natürliche Grenze vom nordwestlichen Zipfel des frühen Klostergebietes. Mit den Mönchen hielt die Fischzucht Einzug. Sie waren Spezialisten für die Trockenlegung von Sümpfen. Durch kluges Aufstauen kleiner Bachläufe entstanden künstliche Teiche, die überwiegend der Zucht von Karpfen, Schleien und anderen Edelfischen dienten. Noch heute weisen Flurnamen in unserer Gemarkung auf frühere Teiche hin. Zwischen Rehhorst und Voßkaten sind es der Wormbrooker Teich und der Bültendiek. Bei Willendorf heißt es Brodiek und Hinterdiek.
In Pöhls gibt es die Namen Huskamerdiek und den Petersiliendiek. Im gesamten Klostergebiet gab es in der Spitzenzeit ca. 61 Teiche. Allein die in der Rehhorster Feldmark entspringende Pipenbek wurde achtmal aufgestaut.